Flugzeugwerft schleißheim

Am Dienstag, den 08. März 2016 durften die 7. Klassen der Mittelschule Finsing im Rahmen des PCB-Unterrichts einen Unterrichtsgang zum Thema „Fliegen“ unternehmen. Dazu fuhr man mit dem Bus in die Flugwerft Schleißheim, das eine Zweigstelle des Deutschen Museums darstellt. In zwei Gruppen durften die Schüler der Klassen 7a und 7b jeweils eine Führung unter Leitung zweier Mitarbeiterinnen des Museumspädagogischen Zentrums mitmachen und in einem Workshop aus Papier eigene Fluggeräte mit individuellen Flugeigenschaften bauen sowie sich auch frei im Museum bewegen. Die Pädagoginnen des MPZ erreichten die Schüler durch ihr anschaulich aufbereitetes Fachwissen und bezogen diese geschickt mit Fragen und kleinen Experimenten in ihren Vortrag mit ein. Bei der freien Museumserkundung konnte man in der Sonderausstellung „Otto Lilienthal - 125 Jahre Menschenflug“ die Anfänge der Gleitflüge erkunden bis zu Lilienthals tödlichem Flugunfall im Jahre 1896. Besonders interessant war aber auch, einen Senkrechtstarter in einer der großen Ausstellungshallen zu betreten, eine Demonstration am PC-Flugsimulator ebenso wie eine Flugwetterwarte zu betrachten und beim „fliegenden Zirkus“ selbst Fesselflugmodelle zu steuern und den dazugehörigen "Pilotenschein" zu erlangen. Besonders strengten sich die Siebtklässler auf dem Tretfahrrad an, mit dem man einen Propeller per Muskelkraft antreiben musste. Insgesamt war der Ausflug ein kurzweiliger und interessanter Ausflug, der die Inhalte des PCB-Unterrichts auf anschauliche Weise aufgriff und sich daher für alle Beteiligten gelohnt hat.

 

 

Berufsorientierungscamp Donauwörth

 

Montag, 26.10.2015: Endlich geht's los!

 

Mit großer Vorfreude versammelten sich die Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen in der letzten Woche vor den Herbstferien in der Aula der Finsinger Schule. Denn in dieser Woche ging es ins gemeinsame Berufsorientierungscamp in der Jugendherberge Donauwörth. Nach der etwa zweistündigen Busfahrt gab es erst einmal Mittagessen, bevor die Zimmer bezogen wurden. Frau Föckeler von der gfi stimmte die Gruppe gemeinsam mit ihren Kolleginnen Frau Otterbach und Frau Springer auf die gemeinsame Woche ein, indem sie in einem Battle „Jungs gegen Mädels“ auf Teppichfliesen den Weg zur Jugendherberge beschreiten mussten ohne im „giftigen Moor“ zu versinken. Nach diesem Spielchen als kleinen Eisbrecher ging es dann voll los in die vertiefte Berufsorientierung. In Dreiergruppen sollten die Schüler über ihre Interessen reflektieren und gestalteten ein Plakat über ihre eigenen, aber auch gemeinsamen Interessensgebiete, welches sie danach präsentieren durften. In einem weiteren Schritt wurden die individuellen Stärken und Schwächen abgecheckt, um den Schülern eine noch bessere Selbsteinschätzung zu ermöglichen. Nach diesem eher theorielastigen Start ins Camp, bedurfte es natürlich nun etwas Zeit sich auszupowern und so suchte eine sportbegeisterte Truppe gemeinsam mit den Klassenleitern Herr Steffl und Herr Ertl den örtlichen Bolzplatz auf, wo unter immensen Zuschauerandrang die Klasse 7a ihre Konkurrenten von der Klasse 7b fußballerisch klar in die Schranken verwies;-) Nach dem reichhaltigen Abendessen war den Kindern eine freie Abendgestaltung überlassen, um die Jugendherberge zu erkunden, sich an den Gesellschaftsspielen auszutoben oder ganz einfach etwas abzuschalten. Als die letzten Heimwehtränen getrocknet waren, begaben sich dann auch alle in ihre Schlafgemächer zu ihrer ersten Nacht im schwäbischen Donauwörth.

 

 

Dienstag, 27.10.15: 

 

Am Dienstag nach dem gemeinsamen Frühstück wurden die 37 Schüler der beiden 7. Klassen in zwei Gruppen geteilt, die im Wechsel in den Gruppenräumen in ihrer Berufsorientierung einen Schritt weiter kommen sollten. Eine Gruppe begab sich in den frisch mit internetfähigen PCs bestückten Gruppenraum im zweiten Stock der Herberge und wurde auf die Reise in ein eigenes Universum geschickt – in den Kosmos des „BERUFE Universum“. Berufe Universum ist ein Selbsterkundungsprogramm der Plattform „Planet Beruf“ der Bundesagentur für Arbeit. Hier wird den Schülern in ermöglicht, ihre Interessen einzugrenzen und zudem ihre Stärken und Schwächen durch kleine Tests zu überprüfen, um somit im Universum der zahlreichen Ausbildungsberufe die richtigen Planeten anzusteuern, wo sich passende und geeignete Berufe für den Einzelnen befinden. In der jeweils anderen Gruppe waren zwei Mitarbeiterinnen der „Ausbildungsoffensive Bayern“  als Info-Team zu Gast, eine Jugendkampagne der bayerischen Metall- und Elektroindustrie. In ihrer sehr schülernahen Art informierten sie die Siebtklässler über die verschiedenen Berufe in ihrem Industriezweig, brachen eine Lanze auch für Mädchen in technischen Berufen und brachten den Schülern auf anschauliche Weise näher, was denn eigentlich wichtig ist, um im späteren Beruf glücklich und zufrieden zu sein.

Nachmittags ging es dann für die gesamte Mannschaft weiter auf Wanderschaft durch Donauwörth. Da man sich zu einer Betriebsbesichtigung ins etwas entfernte Ebermergen aufmachte und mit dem Zug fahren musste, erkundeten die Schüler ganz nebenbei das beschauliche Städtchen Donauwörth. Nach dem Fußmarsch und der Zugfahrt wurden wir in der Schreinerei Funk von Herrn Fritz Funk, nebenbei Lehrlingswart der Schreinerinnung Donau-Ries, offen und herzlich empfangen und durch seine Schreinerei geführt. Die Schülerinnen und Schüler waren hochinteressiert, die Mitarbeiter und Maschinen bei der Arbeit zu sehen und sogar selber Hand anlegen zu dürfen. Als Andenken durften sie sich selbst kleine Holzigel absägen sowie herrlich duftende Zirbenspäne hobeln und mit nach Hause nehmen. Nach diesem anstrengenden Tag, an dem die Lehrkräfte besonders stolz auf ihre ausdauernden und interessierten Schützlinge waren, durfte abends noch das DFB-Pokal-Spiel des FC Bayern angesehen werden, bei dem alle lautstark mitfieberten. Abends fielen dann alle sichtlich erschöpft in ihre Federn und die Bettgespräche verstummten dementsprechend früher als am aufregenden ersten Schullandheimtag.

 

 

Mittwoch, 28.10.2015:

 

Der Mittwoch stand im Zeichen der berufsorientierenden Zweige Soziales und Wirtschaft, wobei gruppenweise drei Einheiten durchlaufen wurden. Im ersten Teil planten die Schüler in einer Art Zukunftswerkstatt ihren eigenen Friseursalon der Zukunft, bei dem der Fantasie keine Grenzen gesetzt waren und deren Präsentationen die eine oder andere Überraschung boten. Im weiteren Tagesverlauf durften die Schüler eine Praxisrallye durch den Friseurberuf absolvieren. Es wurden Hochzeitsfrisuren geflochten, Lockenwickler akkurat aufgedreht und befestigt, Fingertips mit Nagellack designt sowie bemalte und mit Rasierschaum versehene Luftballons vorsichtig rasiert. So bekamen die Schülerinnen und Schüler von einer Friseurmeisterin des bfz einen praxisnahen Überblick über die Tätigkeiten des Friseurwesens. Der letzte Tagesordnungspunkt bestand in einer Betriebsbesichtigung, nämlich des Wasserwerks in Donauwörth. Herr Kloß erläuterte den Siebtklässlerin ausführlich und freundlich, welche vielfältigen Aufgaben eine Fachkraft für Wasserversorgungstechnik zu bewältigen hat, zeigte die Anlagen des Wasserwerks und ließ seine Gäste den Unterschied zwischen Rohwasser und Reinwasser erschmecken. Da das Wetter standhielt, war auch noch eine Partie Fußball möglich. Fehlende Fitness konnten die Lehrkräfte durch überragendes Stellungsspiel ausgleichen, wodurch sie sich gegen die Schülerschaft mit einem Tor knapp (aber hoooochverdient) durchsetzen konnten. Weitere Schüler schlossen sich an um zuzugucken oder sich auf dem Spielplatz nebenan etwas auszutoben. Da ein geplanter Kinobesuch durch die teuren Eintrittspreise die Taschengeldreserven der Kinder angegriffen hätte, entschied sich das Betreuerteam ein Home-Cinema einzurichten und so den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

 

Donnerstag, 29.10.2015:

 

Der letzte Tag der Berufsorientierung führte die Finsinger in eine Besonderheit der Stadt Donauwörth. Wir besuchten das Käthe-Kruse-Puppenmuseum. Nach einem interessanten Überblick über das Leben und Schaffen der berühmten Puppenmacherin begutachteten die Jungs und Mädels die handgearbeiteten Puppen und erlebten in einer nachgestellten Werkstatt, wie diese Schritt für Schritt hergestellt wurden. Danach durften die Siebtklässler selbst ihrer Fantasie freien Lauf lassen. In einem „Workshop“ wurden Stabpuppen gebastelt, was auch allen anfangs noch zögerlichen Schülern letztendlich riesigen Spaß machte, Kreativität und handwerkliches Geschick abverlangte und eine schöne Erinnerung an die Woche in Donauwörth bescherte. Nachmittags gestalteten die Schüler mit Hilfe von Informationsmaterial, Plakaten und Arbeitgeräten einen „Markt der Berufe“, an dessen Ende sie die Berufe, die sie im BERUFE Universum vom Dienstag für sich entdeckt hatten, in die Zweige Soziales, Wirtschaft und Technik einordneten und der Schülerversammlung präsentierten. Nach einer Reflexion über den Ablauf der Woche im Berufsorientierungscamp ging es als Belohnung für die gute Mitarbeit ins Zentrum von Donauwörth, wo die Schüler in Kleingruppen bummeln, shoppen und die sehenswerte Stadt erkunden durften. Als krönenden Abschluss des Schullandheims haben sich die Lehrkräfte in Anlehnung an ein bekanntes Fernsehformat etwas Besonderes einfallen lassen. Denn am Abend hieß es nicht „Schlag den Raab“, sondern „Schlag die Lehrer“. Unter Moderation von Frau Schneider lieferten sich die Schüler ein heißes Duell mit ihren Klassenleitern Herr Steffl und Herr Ertl in verschiedenen kleinen Geschicklichkeitsspielen und behielten am Ende klar mit 25 zu 11 Punkten die Oberhand, so dass als Preis am Ende der Geldkoffer mit einer Million Euro in Form von Sauren Schnüren an die Schüler übergeben werden konnte, während die Lehrer lange Gesichter machten und wieder einmal ohne „Betthupferl“ in die Heia mussten.

 

Freitag, 30.10.2015:

 

Nachdem nochmals ausgiebig gefrühstückt wurde, in den Zimmern gepackt und gekehrt wurde, verabschiedeten wir uns von der freundlichen Herbergsmutter Frau Brümmer-Selg, sowie unseren Betreuern von der gfi, Frau Föckeler, Frau Otterbach und Frau Springer. Ohne Staus kamen wir überpünktlich zurück im heimischen Finsing an, wo sich alle mit genügend Gesprächsstoff über die ereignisreiche Woche in die wohlverdienten Herbstferien verabschiedeten.

 

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