Mittlere-Reife-Zug

 

Aufbau und Organisation

Der Mittlere-Reife-Zug, M-Zug, beginnt grundsätzlich nach der sechsten Jahrgangsstufe und führt von der sog. Klasse M7 bis zur Klasse M10, in der schließlich der Mittlere Bildungsabschluß, also die "Mittlere Reife" erreicht werden kann.

Der M-Zug verläuft sozusagen parallel zum Regelzug (R-Zug); die Lehrpläne sind grundsätzlich gleich, wobei im M-Zug allerdings die Unterrichtsinhalte noch genauer, ausführlicher und vertieft vermittelt werden sollen. Dies bedeutet zusammengefasst, dass insgesamt das Anforderungsniveau im M-Zug erhöht sein sollte.

 

Übertrittsverfahren, Bewertung und Notengebung

In den M-Zug können SchülerInnen am Ende der sechsten Klasse übertreten, die in den Hauptfächern (Deutsch, Mathematik und Englisch) einen Notendurchschnitt von nicht schlechter als  2,66 erreicht haben. Aber auch die Leistungen bzw. Noten in den Sachfächern (GSE, PCB, AWT, etc.), die allgemeine Lern- und Leistungsbereitschaft bzw. -Motivation und schließlich auch das soziale Verhalten entscheiden u. a. über die Aufnahme in den M-Zug. Als Grundlage für einen Aufnahmeantrag wird das jeweilige Halbjahres- bzw. Zwischenzeugnis herangezogen. Über Anträge zur Aufnahme in den M-Zug entscheidet grundsätzlich immer die Lehrerkonferenz.

Im Gegensatz zum R-Zug gilt innerhalb der M-Klassen noch die "alte" Regelung, dass das Klassenziel nur erreicht ist und die Erlaubnis zum Vorrücken in die nächste Jahrgangsstufe erteilt wird, wenn im Jahreszeugnis nicht zweimal die Note fünf und/oder einmal die Note sechs stehen. Das Fach Sport ist als das einzige Nichtvorrückungsfach von dieser Regelung ausgenommen.  

SchülerInnen können auch später - also auch nach der siebten, achten, oder neunten Jahrgangsstufe - noch in den M-Zug wechseln, wenn ihre Leistungen es zulassen. Erfahrungsgemäß erfordert ein nachträglicher "Quereinstieg" (je nach Jahrgangsstufe) allerdings ein noch höheres Maß an Lern- und Leistungsbereitschaft bzw. Motivation, da teilweise eventuell bisher Versäumtes sozusagen "nebenbei" nachgeholt werden muss.

Der Übertritt von der R 9 in die M 10 gilt erfahrungsgemäß mithin als der anspruchsvollste Schritt für die Jugendlichen, da das Anforderungsniveau der M 10 in nahzu allen Fächern (hauptsächlich in Mathematik und Englisch) noch einmal um ein Mehrfaches gesteigert ist.

Eine relativ neue Regelung (seit 2011) macht es nun durch eine "Aufnahme- bzw. Übetrittsprüfung" zusätzlich möglich, den Eintritt in den M-Zug zu erreichen, auch wenn man die o. g. Schnitte in den entsprechenden Zeugnissen nicht vorweisen konnte. Hierzu wird man dann in den Hauptfächern (Deutsch und/oder Mathematik und/oder Englisch) geprüft, in denen man die erforderlichen Noten nicht hatte.

Insgesamt bleibt allgemein festzuhalten, dass am Ende des M-Zuges in der zehnten Jahrgangsstufe die staatlich gestellte und bayernweit einheitliche Prüfung zur Erreichung des sog. "Mittleren Bildungsabschlusses" steht. Dieser sollte dem Abschluss in der Realschule zwar nicht gleichartig (Prüfungsfächer), dennoch aber gleichwertig (Schwierigkeitsgrad) sein. Daher wird grundsätzlich ein erhöhtes Anforderungsniveau sowohl in den Jahrgangsstufen sieben bis neun, als auch vor allem noch einmal in der zehnten Klasse an die SchülerInnen gestellt.

 

 

Quelle: http://www.mittelschule-erding.de//MittlereReifeZug

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